Originale Holz Nussknacker aus dem Erzgebirge


Seit vielen Jahrzehnten ist der erzgebirgische Nussknacker fester Bestandteil in den meisten festlich dekorierten Weihnachtsstuben in Deutschland und in vielen Regionen der Welt. Liebhaber und Sammler schätzen das Sortiment der Nussknacker, sind ständig auf der Suche nach neuen, aber auch nach seltenen alten Motiven.

Aristóteles – dem im Jahr 384 v. Chr. geborenen bedeutendsten Universalgelehrten in der Antike wird die Erfindung eines Nussknackers zugeschrieben. Leonardo da Vinci, der im 15. Jahrhundert eine Maschine zum Drechseln hölzerner Figuren erfand, soll auch an einem Gerät zum Nüsse Knacken getüftelt haben.

Nussknacker aus Holz wurden im 18. Jahrhundert in Südtirol in Gröden, später im bayrischen Oberammergau und auch in Sonneberg in Thüringen geschnitzt.

Im Jahre 1650 wurden die ersten Drechsler in Seiffen schriftlich erwähnt. Bereits 1870 wurden die ersten in Seiffen gedrechselten Nussknacker von Friedrich Wilhelm Füchtner im berühmten erzgebirgischen Design gefertigt. Der meist grimmige Gesichtsausdruck war sehr an die Ausdrucksweise der damaligen Obrigkeit angelehnt. Besonders beliebte Motive früher und heute sind Husaren und Könige, Jäger und Förster, Soldaten und Gendarmen. Dargestellt wurde Napoleon nach der Völkerschlacht bei Leipzig, später auch Bismarck.

Aber auch viele moderne Varianten erfreuen sich mittlerweile in Deutschland und in der ganzen Welt großer Beliebtheit.

Die majestätischen Nussknacker Figur unserer Marke Seiffener Volkskunst eG werden in etwa 150 Arbeitsschritten aus ca. 35 Einzelteilen in einem ganz speziellen Design und mit geheimnisvollen Details in unserer Manufaktur hergestellt. Hierbei kommen verschiedene einheimische Hölzer wie Buche, Linde, Esche, Erle und weitere zum Einsatz. Unsere Nussknacker waren Vorbild für mehrere Motive von Briefmarken weltweit und haben sogar die berühmten Walt Disney Filmstudios beim Design von Nussknackern in Zeichentrickfilmen inspiriert.

Heute entstehen in unserer Werkstatt gut 130 verschiedene Nussknacker, farbig und naturbelassen, im klassisch traditionellen und im modernen Design, in der Größe von 9 cm bis 1 Meter, in zahlreichen Motiven, Charakteren und Ausdrucksformen.

War der original erzgebirgische Nussknacker Anfang des 20. Jahrhunderts noch ein Kinderspielzeug, ist er heute eine hochwertige Festdekoration oder ein wertvolles Sammlerstück.

Die Nussknackerfigur ist auch in der Literatur berühmt.

Im Jahr 1816 schrieb E.T.A. Hoffman das Weihnachtsmärchen „Nußknacker und Mausekönig“. Der Titelheld war ein Husar.

Im Jahr 1851 schuf Heinrich Hoffmann die Weihnachtsgeschichte „König Nussknacker und der arme Reinhold“. Der Autor kaufte dafür eigens Nussknackerfiguren auf dem Nürnberger Christkindlmarkt.

Vielfach bekannt aus diesem Werk sind die Sätze: „König Nussknacker, so heiß‘ ich, harte Nüsse, die zerbeiß‘ ich. Süße Kerne schluck‘ ich fleißig, doch die Schalen, ei, die schmeiß‘ ich lieber anderen hin, weil ich König bin.“ 

In der ganzen Welt ist das Ballett „Der Nussknacker“ von Peter Tschaikowski bekannt. Dieses hatte im Dezember 1892 Premiere, als literarische Vorlage diente E.T.A. Hoffmanns „Nußknacker und Mausekönig“